26 August 2006

7 Amp rockte ab!






Superstimmung am Freitag Abend bei "7 Amp", Tobi Roths neuer Band.

Staudt: Weiter Tempo 40

Zitat: "Plakataktion zum Schulbeginn gestartet - Positive Bilanz aus Initiative der Ortsgemeinde gezogen

"Staudter fahren 40" - mit dieser Initiative der Gemeinde wird seit Monaten für eine defensive Fahrweise innerhalb der Ortschaft plädiert. Jetzt wurde Bilanz gezogen.

STAUDT. Die Initiative "Staudter fahren 40" trägt Früchte. So lautet das Fazit, das Ortsbürgermeisterin Waltraud Birk während der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung zog. So belegen offizielle Radarmessungen, dass 85 Prozent der den Ort passierenden Fahrzeuge weniger als Tempo 49 fahren. Rund die Hälfte fährt weniger als Tempo 43. "Das ist ein Superergebnis", freut sich Waltraud Birk. Der Erste Ortsbeigeordnete Klaus Manns weiß zu berichten, dass die Anlieger entlang der K 145 eine spürbare Reduzierung der Geschwindigkeit konstatieren. Es sei ruhiger an der Straße geworden, sagt Manns.

Die Eigeninitiative der Gemeinde Staudt finde auch in anderen Gemeinden Befürworter. Klaus Manns kann bestätigen, dass sich viele Staudter Bürger an das Limit von Tempo 40 halten. Er stellte klar: "Wir wollen keine Verteufelung der motorisierten Passanten durch unseren Ort, wir wollen ein seriöses Anliegen unserer Bürger durch eine freundliche Ansprache rüberbringen." Das scheint gelungen zu sein, wie die Messungen belegen.

Für Waltraud Birk ist der Schulanfang nach den Sommerferien ein denkbar guter Zeitpunkt, die Aktion neu zu beleben: "Schulanfänger sind mit die schwächsten Verkehrsteilnehmer, die besondere Rücksicht verdienen."

Andrea Keil, Ratsmitglied und Mutter hat eine Plakataktion initiiert, die bei der jüngsten Ratssitzung vorgestellt wurde. Staudter Kinder bitten in großen Lettern auf einem Banner die Autofahrer: "Brems dich! Schule hat begonnen." Die Ratsmitglieder sind sich sicher: Die Eigeninitiative zur Geschwindigkeitsreduzierung bei der Ortsdurchfahrt ist auf fruchtbaren Boden gefallen. (met).", Zitat Ende. Quelle: Westerwälder Zeitung vom 26.08.2006, Seite 15.

25 August 2006

Die 141. Staudter Kirmes

Zitat: "Ganz Staudt feiert während der nächsten Tage seine Kirmes. Das viertägige Programm hat einiges zu bieten: Los geht's am heutigen Freitag, 25. August, 20 Uhr, mit der "Staudter Rocknacht" mit 7AMP bei freiem Eintritt. Samstag, 26. August: Aufstellen des Kirmesbaums (13 Uhr), "Schall & Rauch" von 15.30 Uhr an. Einmarsch der Kirmesgesellschaft (21 Uhr), Vortanzen und Ansprache der Ortsbürgermeisterin, "Basic Instinct". Sonntag, 27. August: Festgottesdienst (10.15 Uhr), Frühschoppen (11 Uhr), Familiennachmittag (15 Uhr) mit "Kirmes-Olympiade", Tanz mit "California Blue" (17 Uhr). Montag, 28. August: Festgottesdienst (10 Uhr), Frühschoppen (11 Uhr), Kirmesumzug (14 Uhr), Ausklang der Kirmes mit "California Blue" (16 Uhr).", Zitat Ende. Quelle: Westerwälder Zeitung vom 25.08.2006, Seite 17.

30 Juni 2006

Neuer Ofen sichert 130 Stellen

Zitat: "Er ist 63 Meter lang und brennt bei einer Temperatur von 1200 Grad Celsius jährlich bis zu 600 000 Quadratmeter Fliesen - der Rollenofen VI ist die jüngste Investition der Westerwälder Elektro Osmose Müller GmbH & Co. KG mit Sitz in Staudt (Westerwaldkreis). Heute präsentieren Geschäftsführer Werner Müller, Junior-Chef Dirk Zühlke (rechts) und der Betriebsleiter Peter Jetz (links) den Ofen der Öffentlichkeit. Der Rollenofen VI ist das Herzstück einer ganzen Produktionsanlage mit rund 2700 Quadratmetern. Mit dem neuen Ofen wird das europaweit agierende Familienunternehmen (Jahresumsatz rund 20 Millionen Euro) der Nachfrage nach Fliesen in größeren Formaten gerecht. Zudem sichert die Investition die 130 Arbeitsplätze. (ah)", Zitat Ende. Quelle: Westerwälder Zeitung vom 30.06.2006, Seite 8.

26 Juni 2006

15. Mini-Triathlon "Rund um Staudt"

Zitat: "Der SV Staudt richtet zum 15. Mal erfolgreich den Mini-Triathlon "Rund um Staudt" mit 166 Einzelstartern aus - Peter Meyer (Daadetal) siegt erneut

Allgäu-Haie brechen den Streckenrekord

Schwimmen, Radfahren, Laufen - Die Ausdauersportler geben richtig Gas

Weder Hitze noch Fußball-Euphorie konnten den Mini-Triathlon "Rund um Staudt" beeinträchtigen. Die Ausdauergemeinde hielt ihrem "kleinen" Lieblingsevent die Treue.

STAUDT. Bei über dreißig Grad in der Sommersonne und knappe drei Stunden vor dem Anstoß zum WM-Achtelfinale Deutschland - Schweden schickte der SV Staudt die Teilnehmer auf den Mini-Triathlon "Rund um Staudt". Und trotzdem freute sich Jürgen Heibel vom Veranstalter: "Mit 166 Einzelstartern haben wir in etwa wieder die Zahl der Vorjahre erreicht."

Arno Laengner (TV Eitelborn) ging neben ein paar anderen bereits zum zehnten Mal an den Start: "Ich musste doch meinen Titel in der Altersklasse verteidigen." Was dem treuen "Mini-Triathleten" auch gelang.

Dauerthema bei Ausdauerveranstaltungen ist das Wetter. Über Staudt brannte die Sonne, was nach dem erfrischenden Schwimmen im Weberweiher für die Athleten kein größeres Problem darstellte. "Ulle-Wetter ist auch mein Wetter", meinte Thorsten Völkel (RSV Osthelden) und war in der ersten Startgruppe am schnellsten. "Das war genau das richtige Wetter." So erklärte Peter Meyer (RSV Daadetal) seinen zweiten Gesamtsieg bei der zweiten Teilnahme und fügte an: "Der Wettkampf war eigentlich Vorbereitung auf den Iron-Man in Frankfurt."

Das Wetter verhinderte auch keine schnellen Zeiten. Vielleicht spukte beim ein oder anderen die WM im Kopf, sodass man ein wenig mehr auf"s Gas trat, um rechtzeitig vor dem Fernseher zu sitzen. Andreas Knopp lief mit Riesentempo noch an Oliver Vorberg, dem Sieger von 1997, vorbei auf den zweiten Platz. Der Eitelborner wiegelte aber ab: "Laufen ist eben meine stärkste Disziplin." Knopp wird übrigens Gesamtsieger Meyer in Frankfurt wieder treffen.

Ebenfalls vom Fußball als "Tempomacher" unbeeinflusst, wurde im Staffelwettbewerb sogar ein neuer Streckenrekord aufgestellt. Timo Heine (Heimborn), Hendrik Lenz (Daaden) und Manuel Schütz (Norken) kamen in weniger als 50 Minuten mit großem Abstand als Sieger ins Ziel. Als Team nannten sie sich "Allgäu-Haie", denn sie wollen einzeln bald beim traditionellen Allgäu-Triathlon starten. Für den Streckenrekord in Staudt strichen sie 50 Euro ein. "Die kommen in die Reisekasse", meinten die "Allgäu-Haie" unisono.

Ausgerechnet die Gesamtsiegerin der Frauen gab direkt zu, dass ihr die nahe Anstoßzeit beim Fußball Beine gemacht habe. "Genau deshalb war ich so schnell", sagte Caprice Giehl (DJK Marienstatt). Sie machte mächtig Dampf und war nach 64 Minuten im Ziel. Ein klein wenig Ironie war herauszuhören, und obendrein hätte sich die schnelle Caprice wegen der WM nicht beeilen müssen. Denn zu der perfekten Organisation des SV Staudt gehörte auch eine Leinwand im Aufenthaltsraum, wo man den deutschen Triumph verfolgen konnte. Stefan Freisberg", Zitat Ende. Quelle: Westerwälder Zeitung vom 26.06.2006, Seite 35.

02 Juni 2006

Reserve aus Staudt bejubelt den Pokaltriumph

Zitat: "Die glücklichen Fußball-Kreispokalsieger der C/D-Klassen bejubeln den erfolgreichen Griff nach dem "Pott". Die SG Dernbach/Siershahn/Staudt II aus der Kreisliga D sicherte sich im Endspiel gegen den C-Ligisten FC Irlich mit einem 3:1-Erfolg den viel umjubelten Pokalgewinn. Für Staudt/Dernbachs Reserve trafen Wolfgang Birk, Alfons Endlein und Silvio Haupt. ", Zitat Ende. Quelle: Westerwälder Zeitung vom 02.06.2006, Seite 11.

29 Mai 2006

Neunte Runde für das Staudter Festival

Zitat: "600 junge Besucher bei Woodstaudt IX trotzten dem Regen - Veranstalter können die Kosten decken

STAUDT. Die Veranstalter des neunten Woodstaudt Festivals im Staudter Erbsengarten sahen am Freitag im wahrsten Sinne ihre Felle wegschwimmen. Es goss am Vormittag beim Aufbau der großen Bühne und der teuren Technik aus Eimern. Das Festivalgelände Erbsengarten soff regelrecht ab, die große Rasenfläche konnte die gewaltigen Wassermassen nicht mehr aufnehmen und weichte völlig auf. Die über 60 ehrenamtlichen Helfer stellten Zeltpavillons zum Schutz für die zu erwartenden Gäste auf.

Gegen 20 Uhr tummelten sich lediglich etwa 60 Jugendliche auf dem Gelände. Viele junge Besucher stellten schnell fest, dass sie für diesen Abend die falsche Kleidung und vor allem nicht geeignetes Schuhwerk gewählt hatten. Damit der Zeitplan eingehalten wurde, begann die erste von fünf Bands gegen 20.30 Uhr. "Put down roots" mit Frontmann Thorsten Kaster legten los. Rasch versammelte sich ein Pulk vor der Bühne. Weiter ging es mit der Montabaurer Formation "Prisonmind". Auch bei ihrer Präsentation blieb die Stimmung des mittlerweile auf 600 Besucher gewachsenen Publikums auf hohen Niveau. Dritte Band im Bund war "Dread ID". Die Wäller Gruppe hat nicht nur im Westerwald bereits einen ansehnlichen Bekanntheitsgrad.

Zu den Lokalmatadoren zählt "Leeching Project" und ist aus der Wäller Musikszene nicht mehr wegzudenken. Ihre emotionale Rockmusik besticht durch sehr austarierte Arrangements und sauber ausgearbeiteten härteren Songs. Im Anschluss folgte "Crayfisch", bevor "Make the Day" mit recht tanzbaren Mojo-Ska den Abschluss bildete. Woodstaudt Session war vor neun Jahren zunächst als ein soziales Projekt einer Firmgruppe gedacht (die WZ berichtete). Der Erlös der Veranstaltung kommt dem Aids-Hilfe Projekt "Terra de Promessa" (Land der Verheißung) in Saõ Paulo zugute. Seit Februar ist das Organisatoren-Team unter dem Namen Woodstaudt Session als Verein eingetragen. Mitorganisator Thomas Sode dazu: "Somit ist eine Fortführung von Woodstaudt gewährleistet und die ehrenamtlichen Helfer arbeiten für eine gute Sache."

Dem sechzehnjährige Michael aus Dernbach ist zwar nach der Veranstaltung etwas kalt und er ist völlig verdreckt: Matschspritzer im Gesicht, seine Schuhe sind nicht mehr zu erkennen und die Jeans kann man wahrscheinlich endlagern. "Das war in diesem Jahr das tollste Konzert, was ich besucht habe!" meint er restlos begeistert. Da wird sich auch bestimmt seine Mama freuen ... Jörg Hausen", Zitat Ende. Quelle: Westerwälder Zeitung vom 29.05.2006, Seite 9.

17 Mai 2006

Aktion "Staudter fahren 40" startet!


Zitat: "Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Staudter,

die Verkehrssicherheit ist für unser Dorf ein hohes Gut. Dafür setzen wir uns alle ein. Ein einfaches Mittel ist, sich selbst verkehrssicher zu verhalten. Überall in Städten und Gemeinden appellieren Bürger und Verwaltungen an die Autofahrer, in der Ortslage zumindest die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit einzuhalten. Hektik, Zeitdruck und Unachtsamkeit führen trotzdem immer wieder zu schnellem Fahren und vergrößern damit das Unfallrisiko. Die Geschwindigkeit ist ein maßgebliches Kriterium für die Verkehrssicherheit. Weniger Tempo bedeutet mehr Sicherheit.

Ein großer Teil der Autofahrten innerhalb einer Gemeinde wird von den Einwohner selbst durchgeführt.
Wenn sie sich alle korrekt und rücksichtsvoll verhalten, ist ein großer Beitrag zur Verkehrssicherheit geleistet.

Hier setzt die Aktion „Staudter fahren 40“ km/h an. Die Autofahrer in unserer Gemeinde sollen sensibilisiert werden. Sie werden aufgefordert, die Geschwindigkeitsbegrenzungen selbst einzuhalten und durch ihr eigenes rücksichtsvolles Fahrverhalten anderen Autofahrern ein Beispiel zu geben.

Wir, Sie und ich, können die Sicherheit in Staudt spürbar erhöhen. Wir müssen uns einfach nur vernünftig verhalten, langsam fahren und Rücksicht nehmen. Fangen wir sofort damit an. Herzlichen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Ortsgemeinde Staudt", Zitat Ende. Quelle: Amtsblatt vom 17. Mai 2006.